Archiv des Autors: herzanhirn

Ich bin umgezogen!

 Hallo ihr Lieben,
ab sofort findet ihr mich hier [KLICK].

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Herbst ist doof, oder etwa nicht?

Hier hat es seid Wochen fast ununterbrochen geregnet. Regnet es nicht ist es neblig, oder stürmisch oder kalt. Manchmal ist es auch alles zusammen. Das ist nicht schön und hat dazu geführt das sich meine Herbstabneigung proportional zum schlechten Wetter gesteigert hat. Herbst? Der kann mich mal! Wer sich so unmöglich aufführt brauch von mir keine Gegenliebe zu erwarten. Da kenn ich ja nüscht. Von wegen goldener Herbst: grau, braun und ekelig ja, aber nicht golden.

Tjaja nun war gestern allerdings alles anders. Die Sonne hat geschienen und zwar so richtig! Möglicherweise konnte der Herbst mein Genöle nicht mehr ertragen… Uns konnte nichts mehr drinnen halten. Nich das man sich einmal umdreht und der Zauber ist wieder verschwunden.

IMG_1198IMG_1203IMG_1212Der Freund und ich sind in den Stadtpark gegangen. Obwohl Park dieses wundervolle Stückchen Erde nur schlecht beschreibt. Es ist eher ein grünes Band, dass sich einmal um die komplette Altstadt zieht. So entsteht ein Rundkurs von ca. 3 Km , auf dem man immer am Wasser entlang laufen kann.IMG_1208IMG_1201IMG_1219Ich würde mich eigentlich nicht als sehr neidischen Menschen beschreiben. Aber dieses tolle Baumhaus…das möchte ich auch unbedingt haben!IMG_1234 IMG_1296

Verkehrsspiegel strecken einen wunderbar, das ist besonders vorteilhaft, wenn man am Tag vorher so viel Geburtstagskuchen gegessen hat wie wir.IMG_1239IMG_1268IMG_1271Auf einmal stand ich auf einem Bucheckerfriedhof. (Nein das sind keine Clownsschuhe!) Nach kurzer Andacht setzten wir unseren Weg weiter in Richtung Löwe fort. IMG_1270 IMG_1285 IMG_1300Der Freund schaut aufs Wasser. Ich schaue auf Kastanien und Schattenspiele auf einer Hauswand
IMG_1313 IMG_1324IMG_1332Nach diesem sonnigen Wochenende stehe ich dem Herbst wieder etwas milder entgegen. Was macht ihr gegen Herbsttrübsinn? Habt ihr irgendwelche Tipps?
Wenn ihr auch mal durch diesen Park laufen wollt, müsst ihr in das kleine brandenburgische Städtchen Treuenbrietzen reisen. In der Stadt folgt ihr einfach den Schildern „Paukertring“, dann könnt ihr den Weg nicht verfehlen. Oder ihr meldet euch einfach vorher bei mir 🙂

Kirsch-Apfelkuchen // Rezept

Heute hat meine liebe Oma ihren Geburtstag gefeiert. Und wie das bei Omas nun mal so ist, muss zum Kaffee der ganze Tisch voller Kuchen stehen, alles andere ist schlicht inakzeptabel.
Also habe ich in Funktion der liebenden Enkelin meinen Lieblingskuchen beigesteuert. Der ist nicht nur super lecker, sondern auch super einfach. Wat willste also mehr? Damit ihr bei zukünftigen Oma/Tante/Mutti/Lieber Mensch Geburtstagen auch fix was zaubern könnt, hier das Rezept:

IMG_1139Zutaten für den Quark-Öl-Teig

250g Quark
5 El Milch10 El Öl
100g Zucker
300g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
eine Prise Salz

Belag

für den Belag habe ich auf Omas Wunsch 500g Kirschen und 2 Gartenäpfel (gekaufte gehen sicher auch) genommen. Ihr könnt aber auch alles andere an Obst benutzen. Ich mag ihn besonders gerne mit Waldbeeren.

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Zubereitung

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Als erstes heizt ihr euren Ofen auf 180°C Umluft vor. Danach nehmt Ihr euch eine große Schüssel, vermischt alle oben genannten Zutaten (die Reihenfolge ist Wurscht) mit einem Löffel oder euren Händen, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist. Den gebt ihr in eine Springform und formt außen einen kleinen Rand. In meinem Fall habe ich den Teig ringförmig mit geschälten Apfelstückchen und Kirschen belegt. Seit ihr damit fertig streut ihr noch ein bisschen Zucker drauf. Wenn ihr euer Meisterwerk ausgiebig bewundert habt, schiebt ihr ihn in den Ofen und wartet eine halbe Stunde.Guten Appetit!

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Der Kuchen wurde übrigens restlos verputzt. Das hat mich schon ein kleines bisschen stolz gemacht.

Blogpotential: der Sprung ins kalte Wasser

Ich liebe es in Blogs zu lesen. Ich liebe die schicken Designs, die tollen Bilder und interessant geschriebenen Beiträge. Mein Reader platzt aus allen Nähten, wird ständig überarbeitet und jeder Blog auf der Liste mindestens einmal am Tag besucht.

So war es wohl unvermeidbar, dass sich vor einiger Zeit ein Gedanke in meinen Kopf einnistete. Ich wollte auch einen Blog, unbedingt und sofort. Kann ja nicht so schwer sein dachte ich. Pustekuchen. Erst wollte mir kein Name einfallen, dann waren mein Designversuche so weit weg von allen was mir akzeptabel erschien und schlussendlich war schwups die ganze spontane Motivation verschwunden. So ging ich also wieder zum stillen mitlesen über und verabschiedete mich innerlich immer mehr vom eigenen Blog.

Doch dann stieß ich vor einer Woche bei Juli auf ihren neuen Workshop Blogpotential. Und sofort schrie es in mir laut blog! Blog! BLOG! Ich bin ins kalte Wasser gesprungen und habe mich sofort angemeldet ohne lange zu überlegen. Juli spricht oft vom „einfach machen“ und das ist wohl wirklich das Beste. Also versuche ich jetzt meinen Perfektionismus mal beiseite zu schieben und einfach zu machen!

Unbenannt

Im Oktober geht es dann für ein Wochenende zum Workshop nach Bochum und somit für mich zum ersten Mal in den Pott. Ich freue mich schon so sehr endlich die Gesichter hinter den Blogs kennen zu lernen die ich schon so lange lese!

Fernweh

Es ist immer das Gleiche. Das Gepäck ist vom Band gesammelt, die Lieben wurden ordentlich geherzt und die Wohnungstür aufgeschlossen, die ersten Sachen liegen in der Waschmaschine und alle Mitbringsel sind verteilt; da überkommt es mich: ein Gefühl zwischen Trauer und Sehnsucht und ehe ich mich versehe sitze ich wieder vorm Pc durchforste etliche Reiseportale, vergleiche Flug-und Mietwagenpreise und versuche den Freund davon zu überzeugen warum wir denn ganz unbedingt möglichst bald wieder weg müssen.

Steht die Reise dann allerdings kurz vor der Tür, habe ich auf einmal gar keine Lust mehr. Das Packen finde ich doof, mein Bett ist Zuhause eh viel gemütlicher und Fliegen finde ich gelinde gesagt zum ähm… schreien. Alles ist auf einmal besser als wegzufahren. Widerwillig schleppe ich mich also zum Flughafen. Dort verschwindet mein ganzer Unmut jedoch schlagartig sobald ich die Anzeigentafel sehe. New York, Sidney, Amsterdam, Dublin, Riga, die Liste ließe sich unendlich fortsetzen und sofort ist es wieder da, das Fernweh.

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Hamburg Januar 2014

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Stockholm und Göteborg Juni 2014

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Bremerhaven Juli 2014

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Kreta September 2014